4) Videokonferenz-Szenarien

Die folgenden Beispiele sollen eine Hilfestellung für die Wahl des passenden Videokonferenzequipments geben. Selbstverständlich sind darüberhinaus viele weitere Konstellationen und Lösungsmöglichkeiten für die jeweilige Anforderung möglich.
Dabei ist es unerheblich, ob die teilnehmenden Parteien einzelne Standorte / Niederlassungen eines Unternehmens sind oder andere über IP erreichbare Endpunkte.

Gerne beraten wir Sie zu der für Sie besten Lösung in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Funktionalität.
Rufen Sie uns an unter +49 711 997 996 - 45 oder schreiben Sie eine E-Mail an videokonferenz@maxxvision.com.

Point-to-Point-Videokonferenz zwischen 2 Parteien

Schaubild Punkt-zu-Punkt Videokonferenz

Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ('Point-to-Point') sind die einfachste Form von Videokonferenzen. Sie finden zwischen zwei Parteien A und B statt.

Anforderung:
Ein Unternehmen hat eine Niederlassung, mit der es regelmäßig Besprechungen durchführen möchte.

System-Auswahl:
Ein PCS-XC1 System für jeden Standort.

Erläuterung:
Aus rein funktionaler Sicht reicht ein PCS-XC1 Kompakt-Videokonferenzsystem je Standort aus. An das System kann ein Display angeschlossen werden - z.B. 65'' FWL-65W855C.

Optionen:
Alternativ zu PCS-XC1 wäre auch die Verwendung des Desktop-Videokonferenzsystems PCS-XL55 möglich - z.B. falls ein Standort über keinen Konferenzraum verfügt. Der Bildschirm von PCS-XL55 kann auch als PC-Monitor verwendet und auf einem Schreibtisch platziert werden.

Multipoint-Videokonferenz mit bis zu 3 Parteien

Schaubild Multipoint-Videokonferenz mit PCS-XL55

Mehrpunkt-Verbindungen ('Multipoint') finden zwischen mindestens drei Parteien statt und benötigen eine Multipoint-Steuereinheit (Multipoint Control Unit - MCU).

Anforderung:
Der Geschäftsführer eines Unternehmens möchte mit seinen beiden Niederlassungsleitern regelmäßige Videokonferenzen durchführen.

System-Auswahl:
Im Büro des Geschäftsführers wird ein PCS-XL55 Desktop-System eingesetzt. Die beiden Niederlassungen erhalten jeweils ein PCS-XC1 System.

Erläuterung:
Das PCS-XL55 System verfügt über eine bereits integrierte MCU für Videokonferenzen mit insgesamt bis zu drei Parteien. Die beiden Niederlassungen mit PCS-XC1 können untereinander jederzeit Punkt-zu-Punkt-Videokonferenzen durchführen (im Bild nicht explizit visualisiert).

Erweiterung:
PCS-XL55 ist als Desktop-System konzipiert. Wird für den Standort des Geschäftsführers ein Raumsystem benötigt, wäre PCS-XG77H mit Multipoint-Lizenz die naheliegendste Alternative.

Multipoint-Videokonferenz mit bis zu 6 Parteien

Schaubild Multipoint-Videokonferenz mit PCS-XG77H

Anforderung:
Der Hauptsitz eines Unternehmens möchte mit seinen 5 Niederlassungen Videokonferenzen durchführen.

System-Auswahl:
Am Hauptsitz wird ein PCS-XG77H Videokonferenzsystem mit PCSA-MCG106 Multipoint-Lizenz eingesetzt. Die Niederlassungen werden jeweils mit einem PCS-XC1 System ausgestattet.

Erläuterung:
Die Standorte können untereinander jederzeit Punkt-zu-Punkt-Videokonferenzen durchführen (im Bild nicht explizit visualisiert).
Bei Videokonferenzen mit allen Standorten (bzw. mit zumindest mehr als zwei Standorten) muss das Multipoint-System PCS-XG77H an der Konferenz beteiligt sein. PCS-XG77H fungiert als Host-System und verwaltet die Multipoint-Verbindung, so dass jeder Standort die anderen Standorte sehen und hören kann.

Erweiterung:
Aus Gründen der Flexibilität könnte ein weiterer Standort mit einem multipointfähigen PCS-XG77H anstelle eines PCS-XC1 Systems ausgestattet werden. Damit wären Mehrpunkt-Verbindungen unabhängig von der Beteiligung des Haupsitzes möglich.

Multipoint-Videokonferenz mit bis zu 9 Parteien

Schaubild Multipoint-Videokonferenz mit PCS-XG100H

Anforderung:
Der Hauptsitz eines Unternehmens möchte mit seinen 6 Niederlassungen Videokonferenzen durchführen. Zusätzlich sollen 2 Mitarbeiter die Möglichkeit haben, per Tablet an der Konferenz teilzunehmen.

System-Auswahl:
Am Hauptsitz wird ein PCS-XG100H Videokonferenzsystem mit der Multipoint-Lizenz PCSA-MCG109 und der Mobil-Lizenz PCSA-SAG8 eingesetzt. Die Niederlassungen erhalten jeweils ein PCS-XC1 System. Die beiden Mitarbeiter installieren die kostenlose PCS-MEP App auf ihrem Android- oder iOS-Tablet.

Erläuterung:
Die Niederlassungen können untereinander jederzeit Punkt-zu-Punkt-Videokonferenzen durchführen (im Bild nicht explizit visualisiert).
Bei Videokonferenzen mit allen Parteien (bzw. mit zumindest mehr als zwei Standorten) muss das Multipoint-System PCS-XG100H an der Konferenz beteiligt sein. Ebenso, wenn die beiden Mitarbeiter mit Ihrer Videokonferenz-App an der Konferenz teilnehmen. Deren Tablets müssen zudem mit dem Netzwerk verbunden sein, in dem sich PCS-XG100H befindet. Hierfür kann z.B. eine VPN-Verbindung auf dem Tablet eingerichtet werden.

Erweiterung:
Aus Gründen der Flexibilität könnte ein weiterer Standort mit einem multipointfähigen PCS-XG100H oder PCS-XG77H anstelle eines PCS-XC1 Systems ausgestattet werden. Damit wären Mehrpunkt-Verbindungen unabhängig von der Beteiligung des Haupsitzes möglich.

Multipoint-Videokonferenz mit bis zu 16 Parteien

Schaubild Multipoint-Videokonferenz mit bis zu 16 Parteien

Anforderung:
16 Standorte eines Unternehmens wollen untereinander unabhängig von einem Host-System Videokonferenzen durchführen.

System-Auswahl:
Ein PCS-XC1 System für jeden Standort (optional Tablet mit Videokonferenz-App PCS-MEP), die Multipoint Steuereinheit (MCU) PCS-MCS1.

Erläuterung:
Die MCU PCS-MCS1 lässt sich einfach ins Netzwerk des Unternehmens integrieren und ist wie ein Videokonferenzsystem über die IP-Adresse erreichbar. Die einzelnen Standorte können sich in beliebiger Zahl einfach auf die Multipoint-Einheit einwählen und so eine Mehrpunkt-Videokonferenz abhalten. Das virtuelle Meeting lässt sich optional von einem Moderator oder Controller per Webzugriff steuern.

Optionen:
Alternativ zu PCS-MCS1 könnten zwei PCS-XG100H Videokonferenzsysteme zusammengezuschaltet werden ('Kaskadierung'). Auch aus diese Weise lassen sich bis zu 16 Endpunkte / Standorte vernetzen. Die Lösung mit der MCU PCS-MCS1 bietet allerdings eine höhere Flexibilität, da keine Abhängigkeit von den beiden Hostsystemen gegeben ist.

Videokonferenzen mit mehr als 16 Standorten, Laptops oder PCs

Multipoint-Videokonferenz mit Laptops, PC, Skype for Business

Obige Beispiele decken eine Vielzahl an Anwendungen in der Praxis ab. Wenn Sie darüberhinaus spezielle Anforderungen haben, die hier nicht visualisiert sind, sprechen Sie uns an.

Ergänzend zu den Sony Videokonferenzsystemen bieten wir Ihnen über Partner kompatible Lösungen zur Integration von Desktop-PCs oder Laptops, Infrastruktur oder Skype for Business (früher MS Lync) Anwendungen.

Wahl des Videokonferenzsystems anhand der Video-Ausgänge

Layout-Beispiele bei unterschiedlichen Display-Modi
Unterschiedliche Display-Modi je Videokonferenzsystem

Auch die Anzahl an Monitor-Ausgängen kann ein Entscheidungskriterium für ein Videokonferenzsystem sein:

Triple-Screen-Lösung
An das PCS-XG100H Videokonferenzsystem können über 2x HDMI-Ausgänge und 1x DVI-Output bis zu 3 Displays oder Projektoren angeschlossen werden. Damit ist eine Darstellung der Gegenstelle(n), des Eigenbilds und des Datenkanals auf je einem Bildschirm in Full-HD-Auflösung möglich. Durch Verwendung und Anordnung entsprechender Displays kann so eine Art Telepresence-Erfahrung erzeugt werden. Dies setzt entsprechende räumliche Möglichkeiten voraus.

Dual-Screen-Lösung
Neben PCS-XG100H verfügt auch PCS-XG77H über 2x HDMI-Ausgänge, an die Monitore oder Beamer angeschlossen werden können. Dies ermöglicht z.B. die Darstellung der Gegenstelle auf einem und die Daten auf dem zweiten Bildschirm. Das Desktop-System PCS-XL55 hat neben dem integrierten Monitor einen RGB-Ausgang, an den ein zweiter Bildschirm angeschlossen werden kann (nicht in der Abbildung).

Single-Screen-Lösung
Alle Videokonferenzsysteme können auch mit nur einem Display verbunden und die Einzelbilder (Gegenstelle, Eigenbild, Datenkanal) im Split-Screen-Modus gezeigt werden. PCS-XC1 ist das einzige Sony Videokonferenzsystem, das über nur einen Monitor-Ausgang verfügt.

Wahl des Videokonferenzsystems anhand der Verbindungsart

Der Großteil aller Videokonferenzen findet heutzutage über IP statt. Angesichts der angekündigten Abschaltung des ISDN-Netzes durch die Telekom im Jahr 2018 empfiehlt sich die Nutzung von Videokonferenzen via IP (einschließlich SIP).
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass zwingend ISDN benötigt wird. Folgende Videokonferenzsysteme sind mit entsprechendem Zubehör auch ISDN fähig: PCS-XG100H, PCS-XG77H, PCS-XL55.

Gerne beraten wir Sie zu der für Sie besten Lösung in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Funktionalität.
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